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Insemination mit dem Samen des Partners (IUI-H)
Bei der Insemination mit dem Samen des Partners erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, daß eine Samenzelle auf das Ei trifft und es befruchtet. Dies geschieht dadurch, daß eine milde Hormontherapie für die Reifung der Eizellen sorgt, so das statt einer Eizelle (im natürlichen Zyklus) 2-3 reife Eizellen gebildet werden.
Eine Insemination kann auch ohne Hormonbehandlung durchgeführt werden. Doch zeigt die Erfahrung, daß die Chancen für eine Schwangerschaft verdoppelt werden, wenn die Eizellenbildung durch zusätzliche Hormone gefördert wird, da auf diese Weise mehrere befruchtungsfähige Eizellen entstehen.
Die Hormonbehandlung erfolgt mit Hilfe einer Spritze in die Bauchdecke an einigen aufeinanderfolgenden Tagen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie sich selbst spritzen.
Die Eizellenreifung wird mittels Ultraschall untersucht. Sobald die Eizellen reif sind, müssen Sie sich selbst eine Eisprungspritze geben, damit wir den Zeitpunkt des Eisprungs festlegen können.
Bei der Insemination wird das Sperma um den Zeitpunkt des Eisprungs durch den Gebärmutterhals in die Gebärmutter und in die Eileiter eingeführt. Zu diesem Zeitpunkt ist die Wahrscheinlichkeit einer Befruchtung am größten. Im Vergleich zum normalen Geschlechtsverkehr gelangt eine bis zu 100-fache Spermienzahl in die Eileiter. Die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft beträgt für jede Insemination zwischen 10 und 20%, abhängig vom Alter der Frau.
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