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Therapie mit tiefgefrorenen (kryokonservierten) Embryos
Ab April 2010 frieren wir nur noch Embryos ein, die sich bis zum Blastozysten Stadium entwickelt haben.
Wir setzen aufgetaute Embryos oftmals in einem künstlichen Zyklus ein, weil wir dann besser sicherstellen können, daß die Gebärmutterschleimhaut für die Embryos empfänglich ist.
In einem künstlichen Zyklus erhält die Frau 10-14 Tage lang Tabletten, die das Geschlechtshormon Östradiol enthalten. Zur Beurteiling der Entwicklung der Gebärmutterschleimhaut wird eine Ultraschalluntersuchung vorgenommen. Ist die Schleimhaut zufrieden stellend, wird der Zeitpunkt des Embryotransfers geplant. Er findet ungefähr 3 Tage danach statt (bei Blastozysten 6 Tage später).
3 Tage vor dem Embryotransfer beginnen Sie mit der Behandlung durch Utrogest Vaginalzäpfchen oder Crinone Vaginalgel. Nach dem Embryotransfer müssen die Östradioltabletten und die Vaginalzäpfchen/der Vaginalgel weiterhin eingenommen werden.
14 Tage nach dem Embryotransfer wird ein Schwangerschaftstest gemacht. Die Wahrscheinlichkeit für einen positiven Test beträgt ca. 20 % bei jedem Versuch.
Falls Sie schwanger sind, vereinbaren wir einen Termin für eine Ultraschalluntersuchung nach ca. 3 Wochen. Es
ist von äusserster Wichtigkeit, dass Sie weiterhin Estradiol Tabletten
und Utrogest/Crinone vaginal bis zum Ende der SSW 11 nehmen, da Sie
sonnst eine Fehlbegurt bekommen werden.
In 15 – 20 % aller Fälle haben die Embryos das Auftauen nicht überlebt und haben sich nicht weiter geteilt.
Therapie mit kryokonservierten Embryos im natürlichen Zyklus
Die Anwendung des natürlichen Zyklus stellt grössere Anforderungen an Ihren Gynäkologen daheim, da der Follikel und die Schleimhaut in diesem Fall sehr genau gemessen werden müssen.
Sobald Sie einen leitenden Follikel von 17-18 mm im Durchmesser haben, benötigen Sie die Spritze zur Auslösung des Eisprunges. Die Rückgabe findet 3 Tage später statt. In diesem Fall lässt sich die Rückgabe nicht so gut planen wie im künstlichen Zyklus. Wir empfehlen Ihnen nach der Rückgabe entweder Utrogest oder Crinone vaginal bis zum Schwangerschaftstest 2 Wochen später zu nehmen. Danach benötigen Sie keine weiteren Medikamente mehr. Planen wir einen Blastozysten Transfer, erfolgt der Transfer erst am 6. Tag.
In 15 – 20 % aller Fälle haben die Embryos das Auftauen nicht überlebt und haben sich nicht weiter geteilt.
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