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Fragen zur Inseminationsbehandlung

Ist die Inseminationsbehandlung kostenlos?

Für Patienten, die eine dänische CPR-Nummer besitzen und eine Überweisung von Ihrem Hausarzt haben, ist die Behandlung bis auf Medikamente und eventuelle Ausgaben für Spendersamen kostenlos. Alle anderen Patienten müssen selbst für die Behandlung zahlen.

Gibt es Wartezeit auf Behandlung?

Nein. Wenn sie zum Einführungsgespräch bei einem unserer Ärzte gewesen sind und alle für die Behandlung notwendigen Befunde vorliegen, gibt es keine zusätzliche Wartezeit auf Behandlung. Dahingegen gibt es leider eine kurze Wartezeit auf das Einführungsgespräch, aber unser Untersuchungsprogramm ist schnell und effektiv. Das meiste wird während dem Vorgespräch geklärt. Auf unserer Liste mit Voruntersuchungen können Sie ersehen, welche Untersuchungen Ihr Hausarzt während der Wartezeit durchführen kann, damit Ihre Behandlung sofort nach dem Einführungsgespräch eingeleitet werden kann.

Wie oft kann man mit Insemination behandelt werden?

Es kommt auf die Ursache der Kinderlosigkeit an. Normalerweise macht man 3 Inseminationsversuche mit den Spermien des Mannes. Sind diese Versuche erfolglos, wird oft empfohlen, sich mit IVF zu versuchen.

Ist die Frau ganz gesund und wird mit Spendersamen behandelt, kann man bis zu sechs Versuche vornehmen. Dies hängt jedoch auch vom Alter der Frau ab. Ab 40 Jahre bieten wir 3 Inseminationsversuche an. Frauen 44-45 Jahre werden extrem selten mit Insemination schwanger, deshalb bieten wir für diese Gruppe nur IVF an.

Weshalb benötige ich für die Insemination eine Hormonbehandlung?

Es kommt auf die Ursache der Kinderlosigkeit an. Bei zwei Follikeln ist die Aussicht auf eine Schwangerschaft doppelt so groß, als wenn nur einer vorhanden ist. Deshalb empfehlen wir oftmals eine leichte Stimulation, wenn das Risiko für Zwillinge nicht zu groß erscheint.

Verbrauche ich alle meine Eizellen, wenn ich hormonell stimuliert werde?

Nein. Jeden Tag beginnen eine Gruppe Eizellen heranzuwachsen. Normalerweise erreicht nur eine Eizelle den Eisprung, die anderen gehen vorher zu Grunde. Durch die Hormonstimulation reifen jetzt die Eizellen mit, die normalerweise aufgrund des Hormonmangels abgestorben wären.

Muß ich mir während der Behandlung selbst Medikamente injizieren?

Ja, die Hormonstimulation geschieht mit Injektionen in die Unterhaut am Bauch. Unsere Krankenschwestern zeigen Ihnen, wie man sich selbst injiziert. Falls es Ihnen schwer fällt, kann eine Ihr Mann oder Ihre Freundin es für Sie tun.

Wann muß ich die Spritze nehmen, die den Eisprung auslöst?

Die Spritze, die den Eisprung auslöst, muß präzise 36 Stunden vor der Insemination verabreicht werden.

Soll ich den Schwangerschaftstest trotz Regelblutung machen?

Ja. Man kann trotz einer schwachen Blutung zum Zeitpunkt der Regelblutung schwanger sein und eine normale Schwangerschaft durchführen. Hat die Frau eine starke Regelblutung und einen positiven Schwangerschaftstest, kann sich der Embryo auch außerhalb der Gebärmutter befinden. Deshalb bitten wir Sie, den Schwangerschaftstest unter allen Umständen zu machen.

Darf man nach der Insemination Geschlechtsverkehr haben?

Ja, das empfehlen wir sogar. Die Samenflüssigkeit enthält Stoffe, die sehr wahrscheinlich eine Schwangerschaft fördern können.

Kann ich bei der Insemination auch eine Eileiterschwangerschaft entwickeln?

Ja, die Möglichkeit besteht. Unter anderem deshalb muß der Schwangerschaftstest auch bei Blutung gemacht werden, und muß drei Wochen nach einem positiven Schwangerschaftstest eine Ultraschalluntersuchung vorgenommen werden.

Wie häufig sind Zwillingschwangerschaften?

Bei der Inseminationsbehandlung dürfen bis zu drei große Follikel vorhanden sein, da die Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft pro Follikel etwa 10% per Insemination ist. Das Risiko für Zwillinge liegt bei ungefähr 10-15% pro Insemination bei Frauen unter 40 Jahren, bei älteren Frauen ist es sehr gering. Unter Resultate finden Sie mehr Information.