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Tag 7, die Implantation

Sobald die Blastozyste aus dem Eihäutchen heraus gekommen ist, ist sie zur Einnistung in die Gebärmutterschleimhaut bereit. Diesen Prozess benennt man Implantation. Dieses Stadium kann man nicht in der Gebärmutter zeigen.

Die Gebärmutterschleimhaut
Eine unserer Ärztinnen, Frau Dr. Ursula Bentin-Ley, hat in Ihrer Forschung untersucht, wie sich der Embryo beim Menschen in der Gebärmutterschleimhaut einnistet. Zwei ihrer Bilder zeigen ein menschliches Embryo, daß auf einem Stück Gebärmutterschleimhaut, das im Labor gewachsen ist, sitzt. Bisher hat man die Vorgänge in der Gebärmutter nur anhand dieser Bilder beschreiben können.

Ursulas Forschung hat unter anderem gezeigt, daß die Zellen in der Gebärmutterschleimhaut, dort wo der Embryo Kontakt zur Schleimhaut hat, sich verändern. Man bezeichnet diese Veränderungen als Pinopodienbildung (siehe Pfeil).

Unbekanntes Wissen über die Schleimhaut
Man hat die frühe Embryoentwicklung viele Jahre lang bis zu dem Stadium untersucht, wo der Embryo wieder in die Gebärmutter übertragen wird. Die Veränderungen in der Gebärmutterschleimhaut kennt man nur teilweise von Versuchen im Forschungslabor.

Es sammelt sich ein zunehmendes Interesse daran herauszufinden, was während der Implantation in der Gebärmutterschleimhaut geschieht. Bis heute kann man noch nicht klar definieren, wie die Schleimhaut aufgebaut sein soll, damit ein Embryo sich einnisten kann.

Forschung
Wir nehmen jedoch in einer Forschungsgemeinschaft mit anderen Kliniken im Ausland teil, um herauszufinden, welche Faktoren notwendig sind, damit sich der Embryo erfolgreich einnisten kann. Es ist heute möglich Proben von Schleimhäuten zu testen, um zu sehen, ob sie die bekannten relevanten Faktoren beinhalten.

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