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Camilla, 42 Jahre, Mutter von Oscar

"Sie sind Schwanger"
Nach vielen Jahren der Verzweiflung, Sorge und Hoffnungslosigkeit bekam Camilla endlich die freudige Nachricht in der Dansk Fertilitetsklinik überbracht. Doch benötigte sie noch die Antwort auf eine letzte Frage - "Wie viele sind es denn?" - bevor sie ihre letzte Sorge fallen lassen und sich völlig dem Gefühl und der Freude, endlich Mutter zu werden, hingeben konnte.

Bedürfnis nach Fürsorge und Empathie
Die Schwangerschaft war das Resultat eines professionellen Verlaufs in den sicheren Händen von Frau Dr. Bentin-Ley, Schwester Kirsten und den übrigen freundlichen und tüchtigen Mitarbeitern der Dansk Fertilitetsklinik. "Eigentlich hatte ich zuerst eine andere Klinik in Kopenhagen gewählt, aber als ich dort anrief, um einen Termin auszumachen, wurde mir ermahnend mitgeteilt: 'Sie benötigen eine ärztliche Überweisung, um zu uns in Behandlung zu kommen'. Also konnte ich dort nicht hin." Stattdessen wandte sie sich an die Dansk Fertilitetsklinik, wo ihr Anruf von der freundlichen und hilfsbereiten Trine entgegengenommen wurde, die ihr still und ruhig erklärte, was sie tun sollte, und einen Termin für sie ausmachte. "Ich fühlte mich ja enorm verletzlich und hatte lange gebraucht, um mich dazu zu überwinden, anzurufen, und hatte deshalb ein dermaßen großes Bedürfnis nach Fürsorge."

Eine schwierige Zeit
Camilla ging davon aus, daß sie einfach inseminiert werden sollte, und sie war so sehr davon überzeugt, daß sie gar nicht richtig zuhörte, als Dr. Bentin-Ley ihr die Möglichkeiten der Reagenzglasbehandlung (IVF) erklärte. Das Ergebnis der ersten Untersuchung zeigte doch auch, daß Ihre Hormonwerte in Anbetracht ihres Alters sehr gut waren, und die Behandlung mit Insemination wurde umgehend eingeleitet. "Es war eine recht anstrengende Zeit mit vielen Tränen", erzählt Camilla. "Im Zusatz zu meiner Hoffnung am Anfang jeden Monats, die sich in Enttäuschung verwandelte, wenn ich nicht Schwanger wurde, war es harte Arbeit, mir selbst nach einem minutiös festgelegten Zeitplan die Hormoninjektionen zu verabreichen. Ich war genötigt, mich von Besprechungen auf der Arbeit fortzuschleichen, um auf die Toilette zu gehen und mich zu bestimmten Zeitpunkten zu injizieren." Nach sechs Versuchen mit Insemination einigte man sich, stattdessen eine Reagenzglasbefruchtung zu versuchen, und Camilla wurden beim ersten Versuch schwanger. Kurz vor ihrem 41. Geburtstag kam Oscar zur Welt.

Die beste Entscheidung meines Lebens
Camillas Bericht beginnt mit der Entscheidung, alleinerziehende Mutter zu werden, nachdem sie die Hoffnung aufgegeben hatte, den richtigen Partner zu finden, bevor ihre biologische Uhr aufhörte zu ticken. Natürlich war es eine große Entscheidung, aber es war die beste Entscheidung, die sie jemals getroffen hat. Und wie Camilla selbst sagt: "Wenn ich 35 (Jahre alt) gewesen wäre, hätte ich noch eins bekommen".

Natürlich ist es nicht leicht, all die praktischen Aufgaben alleine bewältigen zu müssen, und es kann schon anstrengend sein, das Essen vorzubereiten, wenn man gleichzeitig ein Kind hat, das Aufmerksamkeit verlangt. Rein psychisch kann es auch ziemlich hart sein, mit allen Entscheidungen ganz allein zu stehen, z.B. wenn das Fieber steigt und man im Zweifel ist, ob man den Notarzt anrufen soll, oder nicht. Es wäre schon schön, jemanden zu haben, mit dem man sich beratschlagen kann. Das schlimmste ist jedoch, wenn man selber krank ist und niemanden in der Nähe hat, der helfen kann.

Glücklicherweise hat Camilla eine große Familie und viele Freunde, die alle den kleinen Oscar vergöttern, insbesondere die großen Cousins und Cousinen. "Es wird ihm jedenfalls nicht an Liebe fehlen", meint Camilla mit einem großen Lächeln.